Stadtteil-Tag in Blockdiek

Rundgang über das Stiftungsgelände Ellener Hof mit Geschäftsführer Alexander Künzel

Bei meinem Stadtteil-Tag in Blockdiek durfte ich wichtige Projekte vor Ort besuchen wie das Café Blocksberg, das Bildungszentrum Blockdiek und die Bremer Heimstiftung auf dem Ellener Hof.

Die erste Station war das Café Blocksberg mit einer Gesprächsrunde zum Thema Flüchtlingspolitik. Für mich ist klar: Sorgen und Ängste in der Bevölkerung gilt es ernst zu nehmen für eine gelingende Integration. Wichtig ist zudem, dass wir jetzt neben der ersten Unterbringung die nächsten Herausforderungen angehen: Ausbau von Kitas und Schulen, Wohnungsbau und den Übergang in den Arbeitsmarkt. Dafür braucht Bremen zusätzliches Geld von Bund, wofür ich mich in Berlin einsetzen werde. Das gilt auch für die Möglichkeit über einen zweiten Arbeitsmarkt wichtige Stadtteil-Projekte wie das Café Blocksberg zu verstetigen.
 
Zweite Station: Besuch im Bildungszentrum. Eine zentrale Einrichtung für den Stadtteil, wo das Team von Quartiersmanager Stefan Kunold die Vernetzung vor Ort organisiert. In den Räumen im Gebäude der Grundschule treffen sich viele Initiativen und Bürger zu Aktivitäten und Gesprächen oder lassen sich beraten. Auch hier steht das Thema Flüchtlinge mit den Sprachkursen im Fokus. Damit diese wichtige Einrichtung bestehen bleibt, braucht Blockdiek auch über 2016 hinaus eine Finanzierung über das Programm Wohnen in Nachbarschaften (WiN).
 
Die dritte Station war die Bremer Heimstiftung auf dem Ellener Hof. Bei einem Rundgang über das Stiftungsgelände stellte Geschäftsführer Alexander Künzel seine Pläne für eine Neugestaltung vor, die sozialen Wohnungsbau, Reihenhäuser und die Nutzung bestehender Gebäude miteinander verbindet. Ein vielfältiges Netzwerk von Akteuren aus den Bereichen Soziales und Kultur soll das Areal beleben, Jung und Alt hier künftig zusammenleben. Für Blockdiek ist dieses Konzept eine große Chance und Bereicherung. So kann der gesamte Stadtteil wieder zusammenwachsen.