Auf plattdeutschen Pfaden

Moin, moin! Die plattdeutsche Begrüßung kommt mir schon leicht über die Lippen. Im Institut für niederdeutsche Sprache (INS) im Schnoor schmökerte ich in plattdeutscher Literatur und beriet mich mit der Institutsleitung und weiteren Abgeordneten.

Um die Zukunft eines kleinen Hauses ging es jüngst beim Besuch im INS. Ich beriet mich mit Hartmut Koschyk, dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, der Bundestagsabgeordneten und Ehrenpräsidentin des Niederdeutschen Bühnenbunds Niedersachsen und Bremen, Karin Evers-Meyer, und der Institutsleitung, dass die Türen des Altbremer Hauses in historischer Kulisse auf jeden Fall geöffnet bleiben müssen. Der Verdienst des Teams für die Verbreitung und den Bestand der plattdeutschen Sprache ist in der gesamten Republik bekannt. Der eindeutige Appell an die gesamte niederdeutsche Sprachgemeinschaft lautet, ein klares Bekenntnis zu zeigen. Kooperationen aller Bundesländer mit niederdeutschen Sprachgruppen und eine gemeinsame Finanzierung sind nötig. Ich schätze das Institut für niederdeutsche Sprache. Es hat eine wichtige Funktion, denn über Sprache wird Identität vermittelt.

Zum Artikel des Weserkurier vom 21.4.2016 "Bund fördert Platt"