Unterstützung für zugewanderte EU-Bürger: Zu Besuch bei BINNEN PLUS

Mit Thomas Tscheu (links), Bereichsleiter des Beratungszentrums, und Pastor Hans-Christoph Ketelhut.

Ende letzten Monats war ich zu einem Gespräch im Beratungszentrum des Vereins für Innere Mission in Bremen eingeladen, wo ich mich mit Verantwortlichen des Projekts BINNEN PLUS über Probleme und Aufgaben in Bezug auf EU-Zugewanderte ausgetauscht habe.

BINNEN PLUS-Beratungsstellen gibt es in verschiedenen Bremer Stadtteilen.
Die Berater und Beraterinnen aus den Teams berichten über die Arbeit mit den zugewanderten EU-Bürgerinnen und Bürgern.

Das Projekt wird durch den Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen, EHAP, gefördert und hat sich zum Ziel gesetzt, Zuwanderern aus dem EU-Ausland einen schnellen Einstieg in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt zu ermöglichen und sie außerdem mit Beratung vor bürokratischen Fallen und Missbrauch durch illegale Arbeitsvermittler zu schützen. Dem fallen in jüngerer Zeit vor allem Zuwanderer aus Rumänien, Bulgarien und Polen zum Opfer. Die Arbeit, die die Vereine auf diesem Gebiet leisten, ist unersetzlich.

Wir brauchen praxisorientierte Maßnahmen, die die Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt fördern. Dazu zählen unter anderem verbesserte Beratungsmöglichkeiten für potenzielle Migranten im EU-Ausland, aber auch die strengere strafrechtliche Verfolgung ausbeuterischer Vermittlungsunternehmen und Arbeitgeber.

25.3.2019