Stopp bei der BSAG

Das traditionsreiche Unternehmen BSAG bewegt Menschen – und das schon seit 140 Jahren. Grund genug, während meiner Sommertour dort einen Stopp einzulegen.

Der Arbeitsdirektor Michael Hünig und der kaufmännische Vorstand Hajo Müller gaben in ihrer Präsentation einen Blick in die Geschichte und die anstehenden Projekte der Bremer Straßenbahn AG. Zukünftig werde neben dem Netzausbau die Digitalisierung eine immer größere Rolle spielen, stellt Hünig in Aussicht. Um das Liniennetz der BSAG weiter ausbauen zu können, ist es dringend nötig, dass weiterhin Entflechtungsmittel des Bundes zur Verfügung gestellt werden. Ich werde mich dafür stark machen, dass die gemachten Zusagen auch im Bundeshaushalt abgesichert werden.
 

 Im Betriebsrat ist man mit dem Unternehmen, in dem rund 2000 Menschen arbeiten, zufrieden. Für den demografischen Wandel und die gesundheitliche Fürsorge wappnet man sich mit diversen Projekten, die mir Dennis Stahmann und Heike Tietjen vorstellen. Sehr gut finde ich auch die Integration von Langzeitarbeitslosen ins Unternehmen. Sie bekommen über eine spezielle Förderung eine Perspektive bei der BSAG.
 

Nach den Gesprächen nahm ich das Steuer selbst in die Hand und durfte die Straßenbahn eine Runde über den Hof steuern. Obwohl die Schienen frei waren und keine Passanten wechselten, bekam ich von meinem Führerhaus aus einen Eindruck davon, welche Verantwortung die Fahrer tragen.