Reform des Aufstiegs-BAföG

12.12.19 - Wir machen die berufliche Bildung noch attraktiver und erleichtern jungen Leuten den beruflichen Aufstieg. Mit dem in dieser Woche in der ersten Lesung beratenen Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz rückt in diesem Zuge die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung in den Fokus.

Denn Chancengleichheit in der Bildung ist die Voraussetzung für Teilhabe und soziale Mobilität. Zuschüsse zu Prüfungs- und Lehrgangskosten (Erhöhung von 40 auf 50 Prozent), geringere Gebühren für bestandene Prüfungen sowie die komplette Übernahme der Unterhaltskosten während einer Vollzeitmaßnahme erleichtern künftig die Entscheidung, eine Aufstiegsfortbildung aufzunehmen.
Besonders der im Gesetz vorgesehene Vollzuschuss ist wichtig, da er insbesondere Frauen hilft, die in der Regel häufiger eine Aufstiegsfortbildung in Vollzeit absolvieren. Das gilt besonders für die sozialen Berufe, wie dem staatlich anerkannten Erzieher, der auf dem ersten Platz der geförderten Berufe durch das Aufstiegs-BAföG steht. Für die Reform ist in der laufenden Wahlperiode ein zusätzliches Budget von 350 Millionen Euro vorgesehen. Das Gesetz soll zum 1. August 2020 in Kraft treten.