Red-Hand-Day-Aktion in Bremen

Aktivistinnen des Jugendbeirates und der Hochschulgruppe von UNICEF bei der Übergabe der roten Hände.

Der Red-Hand-Day am 12. Februar ist  für mich ein fester Termin in meinem jährlichen Bundestagskalender. Die Initiative erinnert an diesem Tag weltweit an den Missbrauch von Kindern als Soldaten. In Bremen traf ich mich deshalb mit Mitgliedern des Juniorbeirates von UNICEF und des Hochschulteams.

Juniorbeirat und Hochschulgruppe von UNICEF informierten die Bremerinnen und Bremer in einer gemeinsamen Aktion über das Schicksal von Kindersoldaten. Weltweit sind bis zu 250.000 Kinder betroffen. Seit 2003 erinnert der Red-Hand-Day am 12. Februar symbolisch mit roten Handabdrücken daran, dass es keine Kindersoldaten geben darf. Die Aktion entstand in Deutschland, ist mittlerweile aber weltbekannt.
 

Die roten Hände erinnern an das Schicksal der Kindersoldaten.

Gut, dass sich auch junge Bremerinnen und Bremer für das Thema stark machen. Shaza Haj Mohamad, Rebecca Reißberg, Cristin Cikryt und Anna Assimakopoulos übergaben mir einen Aufsteller mit roten Handabdrücken, die sie in Bremen gesammelt haben. Ich habe mich bereit erklärt, diese im Bundestag an Bärbel Kofler, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, weiterzugeben. Ich halte die Aktion für sehr wichtig und habe das Thema auf meiner Agenda. Der Einsatz von Kindersoldaten muss weltweit geächtet und bekämpft werden. Kinder haben ein Recht auf eine unbeschwerte Kindheit.

26.2.2019