Bundesverkehrswegeplan 2030: Weg frei für zentrale Projekte in Bremen

Das BMVI hat den Bundesverkehrswegeplan 2030 für die wichtigsten Verkehrsprojekte auf Straße, Schiene und Wasserstraße vorgestellt. Ich freue mich, dass für Bremen insgesamt 618 Mio € Investitionen für Aus- und Neubauprojekte in Bundesfernstraßen vorgesehen sind und zentrale bremische Projekte unter vordringlichem Bedarf eingestuft wurden.

 

Dazu gehören die Vertiefung der Unterweser, alle weiteren Bauabschnitte der Autobahn A281 und das gemeinsame Projekt mit Niedersachsen zur Entlastung des Bremer Kreuzes durch eine neue Anschlussstelle an der A27 in Achim sowie für den Schienenverkehr eine Entlastung der bisherigen Strecken über den Bremer Hauptbahnhof durch die sogenannte „Alpha E Alternative“. Diese vom Dialogforum Schiene Nord gewählte Variante ermöglicht eine Bewältigung des stark zunehmenden Güterverkehrs auf der Schiene, sorgt für eine Lärmreduzierung an den bisherigen Strecken und verhindert eine weitere Erhöhung des LKW-Verkehrs auf der Straße. Die hohe Priorisierung der für Bremen wichtigen Projekte im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist ein Signal für die Funktionsfähigkeit der Infrastruktur in unserer Region.

Im nächsten Schritt werde ich mich im Deutschen Bundestag dafür einsetzen, dass wir die entsprechenden Ausbaugesetze noch in diesem Jahr verabschieden können. Ich begrüße, dass der neue BVWP 2030 erstmalig mit einer strategischen Umweltprüfung und mit einer Öffentlichkeitsbeteiligung verbunden ist. Bürgerinnen und Bürger haben ab Montag, dem 21.03.2016 acht Wochen lang die Möglichkeit, ihre Meinung über die geplanten Projekten unter www.bvwp2030.de einzubringen. Hier werden alle Einzelprojektdaten noch einmal aufgeführt. Ich rufe die Bremerinnen und Bremer gerne dazu auf, sich zu beteiligen.
 
Der Bundesverkehrswegeplan ist eines der wichtigsten verkehrspolitischen Projekte der großen Koalition in dieser Wahlperiode. Mit ihm werden für die kommenden 15 Jahre die entscheidenden Weichen für die bundesweite Verkehrsinfrastruktur gestellt. Projekte, die im Bundesverkehrswegeplan als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft sind, haben eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit bis 2030 realisiert zu werden.

Bundesverkehrswegeplan 2030