100 Rote Tische und noch mehr Gespräche

Viele Interessierte waren zur 100. mobilen Bürgersprechstunde in das Stiftungsdorf Arberger Mühle gekommen.

Nah dran sein an den Bürgerinnen und Bürgern, das ist mein Ziel. Deshalb lade ich nicht nur zur Bürgersprechstunde ein, sondern stelle den Roten Tisch am Ort des Geschehens auf - in den Stadtteilen. Am Dienstag, 5. März, zählte ich bereits die 100. mobile Sprechstunde. 

Zur Feier des Tages brachte ich Kaffee und Kuchen ins Stiftungsdorf Arberger Mühle. Das kam gut an bei den Besucherinnen und Besuchern. "Ich finde das Konzept des Roten Tischs gut, es ist geerdet, nah an den Menschen und passt gut zu uns", sagt der Hemelinger Hans-Peter Hölscher. Ortsamtsleiter Jörn Hermening erinnert sich noch gut an den ersten Roten Tisch in Hemelingen vor drei Jahren im Familienzentrum MOBILE. Leute, die sich bis dato beschwert hatten, dass die Politik zu weit weg ist, hatten dann keine Ausrede mehr. Es ist sehr gut, dass Sarah Ryglewski regelmäßig präsent ist. Die Menschen, die sonst den Kontakt mit Politikern scheuen, bauen Hemmungen ab und bekommen mit, dass es ganz normale Menschen sind, mit denen man sich austauschen kann", sagt Hermening, der den Roten Tisch stets besucht, wenn es sich einrichten lässt.

Zur Feier des Tages brachte ich eine Torte mit.

Auf kurzem Wege und direkt - das Konzept der mobilen Sprechstunde ist einfach. Im Sommer findet sie auf Wochenmärkten oder an Badeseen statt, gerne breite ich die rote Tischdecke auch in Vereinsheimen, Begegnungsstätten, Bibliotheken oder auf dem Gelände der Jugendfarm Habenhausen aus. Ich bin von Huchting bis Borgfeld und von Mitte bis Mahndorf überall. Wenn mich jemand in seinen Garten einlädt und dort mit mir sprechen will, wäre das auch in Ordnung. Ich freue mich über Anregungen, was die Location betrifft.

Wichtig ist mir, präsent zu sein, ein offenes Ohr zu haben und jedem die Chance geben zu können, mit mir zu sprechen. Das heißt, zu unterschiedlichen Zeiten unterwegs zu sein. Ich stand schon am frühen Abend am Bahnhof, um die Berufstätigen zu treffen und nachts an der Discomeile und an der Schlachte. Dort diskutierte ich mit jungen Menschen. Was die wissen wollen? Beispielsweise wie mein Arbeitstag in Berlin aussieht, wo ich im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz sowie im Finanzausschuss sitze. Ich habe stets Zettel und Stift dabei, damit ich mir Anregungen der Bremerinnen und Bremer notieren und mit nach Berlin nehmen kann. So besteht immer ein direkter Draht von der Hauptstadt in die Quartiere.

Wo der nächste Rote Tisch stehen soll entscheiden Sie/entscheidet ihr mit: Ideen können an sarah.ryglewski.wk@bundestag.de geschickt werden.

5.3.2019