Landpartie im Betreuungswahlkreis

Vor dem Rathaus in Kirchdorf mit Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher, der Sulinger SPD-Vorsitzenden Wiebke Wall, Ortwin Stieglitz und meinem Team.

Fahrt in den Betreuungswahlkreis Diepholz-Nienburg I: Nachdem ich im Frühsommer bereits zu Gast in Stuhr-Brinkum war, besuchte ich im Rahmen meiner Sommertour die Samtgemeinde Kirchdorf und Diepholz.

Auf Ortwin Stieglitz' Einladung vom SPD-Ortsverein Kirchdorf plante ich während meiner Sommertour zwei Stationen im Betreuungswahlkreis ein. Im Rathaus Kirchdorf wurde ich vom Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher, der Sulinger SPD-Vorsitzenden Wiebke Wall und Ortwin Stieglitz begrüßt. In einer Präsentation stellte Heinrich Kammacher die vielfältigen Strukturen der Samtgemeinde vor. Er wies darauf hin, dass für die Anwohnerinnen und Anwohner, für Industrie, Handwerk und Handel gute Verkehrsanbindungen in die umliegenden Zentren wichtig seien. Der Ausbau der Anbindung ist ein genauso wichtiges Thema wie der Ausbau des Internet- und Mobilfunknetzes. Alle Beteiligten waren sich einig darüber, dass Förderprogramme für den ländlichen Raum stetig weiterentwickelt werden müssen, um die Attraktivität kleinerer Kommunen und Dörfer zu erhalten und nicht zuletzt, um der Landflucht entgegenzuwirken.
 

Das Team vom Stadtteilhaus in Diepholz.

Die Integration von Menschen mit Fluchthintergrund klappe gut, dennoch wünscht sich Kammacher für die 8000-Einwohner-Gemeinde mehr Angebote, damit die Familien auch dauerhaft bleiben. Ich war beeindruckt von den gut ausgebauten Strukturen und den angeschobenen Projekten, mit denen die Gemeinde in Eigeninitiative beispielsweise das Problem der eingeschränkten Anbindung löst.
 

Rundgang durch das Haus.

In Diepholz wurde ich im Stadtteilhaus von Quartiersmanager Carsten Tellbach und seinem Team erwartet. Das Haus ist ein Treffpunkt inmitten eines sich stark verändernden Quartiers. Tellbach und sein Team ermöglichen interkulturelle Angebote für alle Diepholzer und Diepholzerinnen wie das internationale Krabbel-Café. Finanziert wird die Einrichtung über das Bundesprogramm Soziale Stadt. Die Engagierten nehmen sich den Bedürfnissen der Anwohnerinnen und Anwohner an und vernetzen die Nachbarschaft untereinander. Schön, dass es diese wichtige Stadtteilarbeit gibt. Wichtig wäre, dass sie eine gesicherte finanzielle Basis hat, um nachhaltig zu wirken.