Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Kindern forcieren

25.03.2021 - Mit einem in dieser Woche beschlossenen Gesetz forciert die Bundesregierung den Kampf gegen sexualisierte Gewalt von Kindern und gegen die Verbreitung und den Besitz von Kinderpornographie.
 

Der bisherige Straftatbestand der sexualisierten Gewalt von Kindern wird in drei Straftatbestände aufgespalten, um je nach Schwere der Tat abgestufte Strafrahmen zu ermöglichen. Sexualisierte Gewalt von Kindern wird künftig immer als Verbrechen geahndet.

Die Verbreitung, der Besitz und die Besitzverschaffung von Kinderpornographie werden ebenfalls als Verbrechen eingestuft. Mit einer Anhebung der Strafrahmen wird die Bewertung solcher Taten als schweres Unrecht deutlicher herausgestellt und den Gerichten ein ausreichender Handlungsspielraum zur Ahndung solcher Taten eröffnet. Mit der Schaffung einer neuen Strafnorm werden zudem das Inverkehrbringen und der Besitz von Sexpuppen mit kindlichem Erscheinungsbild unter Strafe gestellt.