Gemeinsam an der Seite der StahlarbeiterInnen

09.12.2019 - Auf die Initiative der saarländischen Bundestagsabgeordneten Josephine Ortleb und mir wurde der Antrag „Gemeinsam an der Seite der Stahlarbeiter*innen - Gemeinsam für die Zukunft der deutschen Stahlindustrie“ auf dem SPD-Bundesparteitag einstimmig beschlossen.

Allein bei Bremens drittgrößtem Arbeitgeber ArcelorMittal Bremen sind 4000 Menschen beschäftigt, die nicht ungetrübt in die Zukunft schauen können. Wir wollen deutlich machen, dass die deutsche Stahlindustrie nur dann eine Zukunft hat, wenn Politik, Beschäftigte und vor allem auch die Unternehmen zum Erhalt der Stahlstandorte gemeinsam an einem Strang ziehen. Wir sind bereit, die Betriebe zu unterstützen, die Forschung voranzutreiben, notwendige Investitionen zu tätigen und Arbeitsplätze zu sichern. Wir erwarten aber auch, dass sich die Unternehmen zum Stahlstandort Deutschland bekennen, sich ihrer Verantwortung gegenüber der Belegschaft bewusst sind und ihrerseits die notwendigen Investitionen zum Erhalt der Standorte tätigen.

Wir treten ein für eine ökonomisch, zukunftsfähige Stahlindustrie, die Arbeitsplätze sichert und die ökologischen Herausforderungen anpackt. Wir wollen sauberen Stahl fördern, den Import von emissionsintensivem Stahl restriktiv steuern und weitere Innovationen unterstützen, die dazu beitragen, die CO2-Emissionen weiter zu verringern.

Hier geht es zum Antrag „Gemeinsam an der Seite der Stahlarbeiter*innen - Gemeinsam für die Zukunft der deutschen Stahlindustrie“: