Frauen können alles

Eva Quante-Brandt, Marco Fuchs, Suzanna Randall, Sarah Ryglewski, Hubertus Heil und Inka Helmke bei OHB. (v.l.)

Anlässlich des Weltfrauentags am 8. März hatte ich den Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, nach Bremen eingeladen, um eine der möglichen ersten deutsche Astronautin kennen zu lernen. Gemeinsam besuchten wir das Bremer- und Raumfahrtunternehmen OHB. 

Frauen können alles – auch ins All fliegen. Das wurde im Rahmen der Veranstaltung zum Weltfrauentag bei OHB deutlich. Das Bremer Unternehmen bat anlässlich des Besuchs von Hubertus Heil alle weiblichen Mitarbeiterinnen zum ersten Frauenvernetzungstreffen.

Claudia Kessler rief 2016 die Initiative „Astronautin“ ins Leben, die das Ziel hat, die erste deutsche Frau zur Astronautin auszubilden und ins Weltall zu schicken. Ich unterstütze das Projekt sehr gerne. Nach elf Männern ist es mehr als überfällig, dass auch eine deutsche Frau ins All flieht. Es freut mich sehr, dass Hubertus Heil meiner Einladung gefolgt ist und wir die Astronautin, Dr. Suzanna Randall, begrüßen durften.

Gemeinsam mit OHB-Firmengründerin Christa Fuchs und Vorstandsvorsitzenden Marco Fuchs sprachen Suzanna Randall und Inka Helmke, Geschäftsführerin der Stiftung „Erste deutsche Astronautin“ über das Ziel, die erste deutsche Frau auf eine Forschungsmission zu entsenden.

Gerade am Weltfrauentag wird deutlich, wie wichtig der Satz „Frauen können alles“ ist. Er muss zu einer Selbstverständlichkeit werden und gelebt werden. Nur dann schwindet auch die Kluft zwischen den Geschlechtern.
Dafür werden wir Frauen weiter kämpfen müssen.

8.3.2019