Erfolgreiches Projekt für Geflüchtete

Mit Kursteilnehmern und Ehrenamtlichen, die das Projekt ins Leben riefen.

Abschluss und Neustart: Das Projekt mit jungen Geflüchteten entstand dank des Engagements vieler Akteure. Airbus, das SOS-Kinderdorf Bremen, das Schulzentrum Neustadt, der Integrationslotse Pastor Hans-Günter Sanders und viele weitere halfen den jungen Menschen dabei, in Bremen anzukommen und ihre Qualitäten für den deutschen Arbeitsmarkt zu trainieren. Nach Ende des Projektes starten einige Jugendliche nun eine Ausbildung.

Wenn Industrie, Bildungs- und Sozialträger an einem Strang ziehen, können sich junge Menschen Zunftperspektiven erarbeiten, so geschehen während eines Flüchtlingsprojekts. In Kursen lernten die Teilnehmer Kenntnisse in Robotik, Medientechnik und Multimedia. Einige konstruierten Roboter, andere Lampen. Neben der Programmiersprache trainierten die Jugendlichen auch die deutsche Sprache. Zum feierlichen Kursabschluss im SOS-Kinderdorf Bremen erhielten sie Zertifikate, zudem wurden die besten Roboter prämiert.
 

Die programmierten Roboter.

Die Preisverleihung zeigte außergewöhnliche Leistungen auf mehreren Ebenen: Junge Männer arbeiteten sich ins Gebiet der Programmierung und Robotertechnik ein und Ehrenamtliche teilten Wissen, Energie und Zeit, um die deutsche Arbeitskultur und die Sprache zu vermitteln. Initiiert wurde das Projekt von Pastor Hans-Günter Sander. Airbus Bremen, das SOS-Kinderdorf-Zentrum und das Schulzentrum Neustadt stiegen mit ein.
 

Projektteilnehmer.

Ideen dieser Art braucht die deutsche Gesellschaft, um Integration möglich zu machen und Zukunftsperspektiven für Zugewanderte zu schaffen. Ich freue mich sehr, dass einige der Jugendliche nicht nur Sprache und Berufspraxis trainierten, sondern eine Perspektive bekommen: Sie beginnen bei lokalen Unternehmen eine Ausbildung. Projekte dieser Art brauchen wir mehr.
22.06.2018