Zu Besuch im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum

Viele Aktive waren zur Führung im MGH gekommen.

Besuch im Betreuungswahlkreis Diepholz-Nienburg I: Es hat mich gefreut, SPD-Mitglieder und Aktive aus Stuhr-Brinkum kennenzulernen und das dortige Mehr-Generationen-Haus zu besichtigen.

Für die Landesgruppen Niedersachsen/Bremen der SPD-Bundestagsfraktion betreue ich den Wahlkreis Diepholz-Nienburg I. Kürzlich konnte ich mich im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum mit SPD-Mitgliedern und Aktiven austauschen. In Bremen habe ich bereits mehrere Mehrgenerationenhäuser (MGH) besucht. Ich schätze die Arbeit, die dort für Jung und Alt geleistet wird. Die Konzepte sind auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort abgestimmt und schaffen Räume für alle Generationen.
 

In der einstigen Backstube.
Gut erkennbar am Logo: Das MGH.

Gerade vor dem HIntergrund des demografischen Wandels sind Begegnungsstätten dieser Art wichtig, damit Alt und Jung aufeinander zugehen, voneinander lernen und sich zuhören. Zudem leisten die MGHs einen großen Integrationsbeitrag für Menschen unabhängig ihrer Herkunft. Man tauscht sich aus und lernt voneinander.
 

Thomas Schaumlöffel und die Krippenleiterin Sandra Tsopanelis zeigen mir die Schlafräume der Krippe.

Das MGH in Stuhr-Brinkum ist ein Haus der ersten Stunde, in dem viele Träger und Angebote unter einem Dach vereint sind. So befindet sich die Bürgerstiftung Stuhr, als Träger des MGHs, ebenfalls dort. Thomas Schaumlöffel von der Bürgerstiftung Stuhr und die Hausleiterin Daniela Gräf zeigten mir das historische Haus, in dem einst eine Backstube beheimatet war. Mehr als 100 Ehrenamtliche engagieren sich für unterschiedliche Angebote. Einige von ihnen stellten mir im anschließenden Gespräch einzelne Veranstaltungen vor. In Projekten wie „Fit in der Ausbildung“, bei dem Ehrenamtliche Azubis bei ihrer beruflichen Ausbildung unterstützen, dem Gesprächskreis für „Andersliebende“, der sich an Schwule, Lesben und „Unentschlossene“ wendet oder dem Spielenachmittag für Kinder aus aller Welt wird deutlich, dass auf viele Bedürfnisse Rücksicht genommen wird.
 

Der tägliche Mittagstisch ist ein beliebte Möglichkeit, in Kontakt zu kommen und zu bleiben.
Volles Programm: Das MGH Stuhr-Brinkum bietet Angebote für Jung und Alt.

Begegnungsstätten dieser Art sind wichtig, weil sie die Generationen zusammenbringen, Integrationsarbeit leisten und auf die Bedürfnisse der Menschen vor Ort eingehen. Mit dem Bundesprogramm können Mehrgenerationenhäuser im Zeitraum 2017 bis 2020 40.000 Euro Förderung im Jahr erhalten. Drei Viertel davon stellt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereit, das verbleibende Viertel muss die Kommune bzw. das Land aufbringen. Durch diese verbindlich vorgegebene Kofinanzierung wird die Einbettung des Mehrgenerationenhauses in die Kommune gefördert und die Rolle der Häuser als kommunale Akteure gestärkt.
 

Im Gespräch mit den Ehrenamtlichen, die Kurse im Haus anbieten.

Auch der Weser-Kurier hat über meinen Besuch in Stuhr Brinkum berichtet. Hier geht es zum Artikel

19.06.2018