Baustellenbesuch der Arberger Mühle

v.l.n.r.: Werner Möller (Eigentümer), Sarah Ryglewski, Rainer Nalazek (Vorsitzender des Fördervereins Arberger Mühle e.V.)

13.11.2020 - Im Rahmen des Denkmalschutzsonderprogramms IX wurden der Arberger Mühle durch den Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages in  diesem Jahr Fördergelder für Erhaltungsarbeiten und den Bau des Motorenhausdachs der Mühle bewilligt. Mit dem Bau des Daches wurde mittlerweile begonnen. Bei einem Baustellenbesuch konnte ich mir einen guten Eindruck über die baulichen und konzeptionellen Arbeiten verschaffen.

Die Arberger Mühle ist ein wichtiges Kulturdenkmal in Bremen, das es zu bewahren gilt. Sie ist die älteste der fünf Bremer Windmühlen und gehört auch deutschlandweit zu den ältesten erhaltenen Galerieholländermühlen. Die Arberger Mühle stiftet nicht nur eine Identifizierung mit dem Ortsteil, sondern sie besitzt als geschütztes Kulturdenkmal der Freien Hansestadt Bremen auch eine überregionale Bedeutung.

Mittlerweile kann auch die Bremer Heimstiftung die von ihr in der Arberger Mühle angemieteten Räumlichkeiten nutzen. Mit der Bremer Heimstiftung haben die Eigentümer der Mühle einen verlässlichen Partner an ihrer Seite, der ebenfalls an der Erhaltung des Denkmahls sowie an der Entwicklung des Ortsteils interessiert  ist. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg sowie mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wird die Arberger Mühle künftig als „lebendiges Denkmal“ und kultureller  Mittelpunkt das Stiftungsdorf der Bremer Heimstiftung und den Ortsteil Arbergen mit Leben füllen. Insgesamt ist hier ein Treffpunkt entstanden, der die Generationen verbindet.