Attraktive Mitarbeiterbeteiligungen für eine Stärkung der Startup-Szene

05.03.2021 - Startup-Unternehmen erschließen neue Geschäftsfelder und arbeiten dabei oft unter besonderen Bedingungen. Anstatt hoher Gehälter treten für hochqualifizierte Fachkräfte in diesem Bereich auch Mitarbeiterkapitalbeteiligungen in den Vordergrund. Mit Falko Mohrs, Startup-Berichterstatter der SPD im Wirtschaftsausschuss, spreche ich am 15. März um 17 Uhr darüber, wie wir die Attraktivität Deutschlands durch die Förderung innovativer Beteiligungsformen stärken können.
 

Wie schaffen wir es, Wachstums- und Innovationspotentiale der Deutschen Wirtschaft langfristig zu steigern? Eine zunehmend wichtige Bedeutung haben dabei Startup-Unternehmen, die nicht selten mit einiger Risikobereitschaft zukunftsfähige Geschäftsfelder erschließen und damit einen positiven Impuls für die Gesamtwirtschaft setzen können. Der Erfolg eines Startup-Unternehmens hängt dabei auch von der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte ab.

Da Startups in ihren frühen und mittleren Lebenszyklen nicht selten geradeso kostendeckend arbeiten und jeden Euro in die Weiterentwicklung ihres Geschäfts stecken, sind hohe Vergütungen für hochqualifizierte Fachkräfte nicht immer möglich. Deswegen ist es für sie besonders wichtig, Fachkräfte mit Anteilen an den Unternehmen beteiligen zu können.

Die Bundesregierung hat deswegen das Fondstandortgesetz im Kabinett beschlossen. Damit soll sich einerseits der Kapitalzufluss für Deutsche Startups verbessern, andererseits geht es um attraktive Bedingungen für Fachkräfte und ganz konkret um steuerliche und bürokratische Erleichterungen für Mitarbeiterkapitalbeteiligungen. Ziel ist es, Startups einen Schub zu geben und international eine Spitzenposition einzunehmen.

Die Förderung innovativer Beteiligungsformen und eine stärkere Beteiligung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Produktivkapital der Volkswirtschaft ist der Bundesregierung auch allgemein ein wichtiges Anliegen, denn Mitarbeiterkapitalbeteiligungen tragen zur Vermögensbildung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei. Dieses Ziel soll steuerlich flankiert werden. Dabei sollen auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer junger Unternehmen, die zu Kleinstunternehmen sowie kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zählen, in die steuerliche Förderung einbezogen werden.

Mit Falko Mohrs, SPD-Bundestagsabgeordneter aus Wolfsburg und Berichterstatter für Startups im Wirtschaftsausschuss, möchte ich am frühen Abend des 15. März über Mitarbeiterbeteiligungsformen und eine dynamische und lebendige Gründerszene in Deutschland sprechen – und darüber, wie wir in diesen Bereichen noch besser werden können. Weitere Infos zur Veranstaltung folgen auf meiner Homepage.