Polit-Schnack beim Nachbarschaftsverein Bultenweg

Zu Besuch in Osterholz: Ich durfte netterweise in die Räumlichkeiten des Nachbarschaftsvereins Bultenweg zu einem Polit-Schnack einladen. Ich habe mich sehr über die große Resonanz gefreut. Fast drei Stunden waren wir im Gespräch.

Vielen Dank an Stephan Hagemann und sein Team vom Nachbarschaftsverein Bultenweg für die gute Bewirtung und die Einladung. Ich freue mich sehr, dass die Osterholzerinnen und Osterholzer mein Diskussionsformat nutzten und mich über Angelegenheiten im Quartier informierten. Neben Mitgliedern der Bürgerinitiative „Keine Windräder am Bultensee“ und anderen Anwohnerinnen und Anwohnern, waren der Beiratssprecher Wolfgang Haase, Horst Massmann und Ingrid Osterhorn vom Beirat sowie Mustafa Güngör aus der Bremischen Bürgerschaft gekommen. Sie sorgen sich vor allem um den Lärmschutz im Quartier und starke Eingriffe in den Landschafts- und Klimaschutz. Am Bultenweg soll ein Windrad errichtet werden. Trotz Petition und mehrmaliger Ablehnung des Beirates sind die Planungen bisher nicht gestoppt worden. Zudem werden Bäume entlang der nahegelegenen Autobahn gefällt, die bisher einen natürlichen Lärmschutz bildeten. Die Anwohnerinnen und Anwohner fürchten zukünftig noch mehr Lärmbelästigung durch den Ausbau der Autobahn. Ich nehme die Sorgen der Osterholzerinnen und Osterholzer sehr ernst, die sich um ihre Grünflächen und die Lebensqualität im Quartier sorgen. Ein Naherholungsgebiet, wie der Bultensee, muss erhalten bleiben. Lärm macht krank, deshalb ist Lärmschutz gerade an Autobahnen wichtig. Ich stehe hinter der Energiewende. Aber sie darf nicht zu Lasten von Menschen und Naturschutz gehen. Die Bedenken der Anwohnerinnen und Anwohner müssen gehört werden. Es muss bundesweit einheitliche Mindestabstände für Windräder zu Wohngebäuden geben.
 

Nach den Diskussionen fanden sich alle zu einem Gemeinschaftsfoto zusammen.

Ein weiteres Thema, von dem der Quartiersmanager Aykut Tasan berichtete, sind fehlende Kita-Plätze in Wohnortnähe. Zwar ist diesbezüglich in diesem Jahr viel geleistet worden, aber wir müssen als SPD unbedingt am Ball bleiben, um es allen Eltern zu ermöglichen, Arbeit und Familienplanung unter einen Hut zu kriegen. Förderung von Anfang an ist nicht nur in Quartieren wichtig, in denen Familien mit wenig Geld auskommen müssen. Deshalb setzen wir uns für eine stärkere finanzielle Unterstützung der Kommunen beim KiTa-Ausbau ein. Wir brauchen gute Bildung von Anfang an.

31.7.2017