Was mir wichtig ist

Mein Weg zur Politik

Geboren und aufgewachsen bin ich in Köln. In einem Elternhaus, in dem viel politisch diskutiert wurde, habe ich früh begonnen, mich für Politik zu interessieren. Meine ersten politischen Erfahrungen sammelte ich in der Umweltbewegung und im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Nach dem Abitur bin ich 2002 zum Studium der Politikwissenschaft nach Bremen gezogen. Hier habe ich in der Neustadt meine zweite Heimat gefunden.

Seit 2001 bin ich SPD-Mitglied und war in verschiedenen Funktionen aktiv. Bei den Jusos und meiner Zeit als Juso-Landesvorsitzende standen insbesondere die bessere Partizipation Jugendlicher und gute Arbeit für junge Menschen auf meiner politischen Agenda. Als Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und Sprecherin des Themenforums Verbraucherpolitik der Bundes-SPD ging es mir vor allem um transparente Regeln als zentrale Voraussetzung für  mündige, informierte Verbraucherentscheidungen – dieser rote Faden zieht sich auch durch meine Arbeit als Bundestagsabgeordnete.
 

Bremen Stimme und Gewicht verleihen

Mein Bundestagsmandat verstehe ich als Aufgabe, die Interessen des Landes Bremen mit der Politik in Berlin zu verbinden. Zuhause in Bremen bin ich viel unterwegs auf Terminen, um zu hören, wo es bei Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden, Institutionen oder Unternehmen gut läuft und wo „der Schuh drückt“. Den Problemen, aber auch den oftmals positiven Lösungsansätzen möchte ich nach Kräften im Bundestag Stimme und Gewicht verleihen.
 

Anlegerschutz wirkungsvoll stärken

Gerade die Entscheidungen in Sachen Geldanlageprodukte, Kredite, Altersvorsorge und Versicherungen gehören zu den wichtigsten in der Lebensplanung. Gleichzeitig ist es aufgrund einer enormen Vielfalt an Produkten und Dienstleistungen schwer, den Überblick zu behalten. Wir brauchen effektive Maßnahmen, um die Menschen vor ungenügender oder falscher Beratung beim Abschluss von Finanzprodukten wirkungsvoll zu schützen. Dafür müssen Verbesserungen zur Stärkung des Anlegerschutzes auf dem sogenannten Grauen Kapitalmarkt, also der freien Finanzdienstleister, jetzt zügig umgesetzt werden. Zudem gehören für mich aktuell die Deckelung von Dispozinsen, ein besserer Schutz bei Produkten der Immobilienfinanzierung und das Girokonto für alle zu den nächsten Schritten, die es zügig umzusetzen gilt.
 

Soziale Gerechtigkeit voranbringen

Als Sozialdemokratin ist mir wichtig, dass in Deutschland niemand abgehängt wird in Sachen Bildung und Ausbildung sowie sozialer Teilhabe, und wir in Perspektiven für alle investieren. Im Rahmen meiner Arbeit als Quartiersmanagerin in den Bremischen Stadtteilen Osterfeuerberg und Woltmershausen habe ich konkret erlebt, wie stark sich Armut und soziale Benachteiligung auf das Leben der Menschen auswirken. Es ist ungerecht, dass Vermögen immer noch leichter über Erbschaften oder Kapitalerträge zustande kommt als durch Arbeit. Der wachsenden ungleichen Verteilung der Einkommen und Vermögen in Deutschland setzen wir eine gerechte und solidarische Steuer- und Finanzpolitik entgegen, die alle nach ihren Kräften an der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe beteiligt.